Befreit malen und zeichnen

Neues aus dem Atelier

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Das hässlichste Bild der Welt

Vom Scheitern und Neubeginnen

„Angelika, schreib doch mal, dass auch dir Bilder misslingen. Das würde mich beruhigen“, sagte mal eine Kursteilnehmerin zu mir. „Es sieht so aus, als würde bei dir immer alles klappen“.

Ich darf euch beruhigen, ja, auch mir misslingen Bilder. Ich würde sie nur nicht so nennen, denn sie sind dann aus meiner Sicht einfach noch nicht fertig. Oder sie sprechen nicht zu mir, d.h. ich habe keine wirkliche Verbindung zu ihnen. Außerdem male ich sehr, sehr viel und schon sehr lange, deswegen macht es mir nichts aus, dass nicht jedes Bild etwas wird. Das entspannt ungemein. Diese Bilder kann ich wirklich leichten Herzens überarbeiten, um interessantere Lösungen zu finden.

Aber es stellt sich zuerst die Frage, was ist denn misslungen? Wenn nicht das herauskommt, was wir erwartetet haben? Wenn das Bild nicht schön ist? Es nicht perfekt genug ist?

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In die Abstraktion kommen – Möglichkeiten und Wege

Meine Malweise liegt zwischen Gegenstand und Abstraktion. Manchmal sind es die inneren Bilder, die ich male, Landschaften, die ich irgendwo abgespeichert habe. Manchmal arbeite ich aber auch von Fotografien. Dabei setze ich diese jedoch nicht eins zu eins um, sondern spiele mit unterschiedlich starken Formen der Abstraktion. Das Motiv ist mal mehr, mal weniger gut zu erkennen.

Bevor ich euch die Wege dorthin erkläre, stellt sich zunächst die Frage, was abstrakt oder abstrahiert bedeutet.

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Von Regelbrüchen, dem goldenen Schnitt und roten Ampeln

Ok, ich gebe zu, es gibt Regeln, an die ich mich halten sollte. Wie diese Woche, als ich das absolute Halteverbot übersah und mich diese Unachtsamkeit 30 € kostete.

Aber es gibt Regeln, die lohnt es sich zu brechen. Wenn jemand sagt "das musst du so machen", sträubt sich etwas in mir. Nicht umsonst ist Pipi Langstrumpf mein großes Vorbild. Und richtig allergisch reagiere ich darauf, wenn andere Leute mir sagen wollen, welche unnütze Regeln ich befolgen soll. Ich bin ja gerade deswegen freischaffende Künstlerin und Unternehmerin geworden, damit mir nicht jeder reinredet, wie ich was zu machen habe. Immer wieder lese ich in letzter Zeit z.B. über Routinen, insbesondere Morgenroutinen, die sehr im Trend liegen. Für mich ist das nix. Zu viel Routine verschafft mir Beklemmungen und engt mich ein. Mein Tag kann mal so sein und mal anders. Das bedeutet Freiheit für mich. Trotzdem bin ich produktiv und habe eine Struktur. Aber wie die aussieht, entscheide ich, immer wieder aufs Neue. Und jeder Mensch ist anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse.

Manchmal wundere ich mich dennoch darüber, dass Menschen sich bereitwillig Regeln unterwerfen, obwohl es gar nicht notwendig wäre. Auch beim Malen. Gehörst du dazu? Bei mir ist das so. Es steckt in mir drin, „schöne“ Bilder malen zu wollen. Die gefallen, aber keinem weh tun.

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