Bleibst du dran??

Kontuinität

Ich bin ein Bewegungsmensch. Als Jugendliche mochte ich Leichtathletik sehr und war besonders gut in den Disziplinen Laufen und Weitsprung. Aber das ist sehr lange her! Dennoch hat es immer noch mit meinem heutigen "Ich" zu tun. Durch Corona habe ich wieder zur täglichen Bewegung gefunden, einfach weil ich einen anderen Tagesrhythmus habe und mir die Zeit freier einteilen kann.

Was das nun mit dir und mit deiner Kunst zu tun hat? Das möchte ich dir erklären:

Durch mein tägliches Sportprogramm habe ich wieder einmal bemerkt, wie wichtig Kontinuität ist. Und zwar in vielen Bereichen. Zwar träumen viele Menschen heutzutage vom schnellen Erfolg, aber manche Dinge kannst du eben nur erreichen, wenn du dran bleibst. Es immer wieder tust. Dich langsam und Schritt für Schritt einarbeitest. So ist das auch bei mir. Im Laufe der Zeit habe ich die Kreativität zum roten Faden gemacht, der sich durch mein ganzes Leben zieht. Es ist eben nicht nur der geniale Geistesblitz (vielleicht manchmal), sondern ganz viel Arbeit und Auseinandersetzung mit den Themen. Denn nur so kann in meinen Augen Entwicklung stattfinden. Das Tolle daran ist, wenn du die Dinge liebst, die du tust, hat es gefühlt gar nichts oder nur wenig mit Arbeit zu tun. Du erfreust dich daran. Und schon machst du die nächsten Stufen der Entwicklung. Mit jedem Schritt meisterst du Hürden und überwindest Berge, die dir anfänglich zu hoch erschienen sind. Und wenn du mal keine Energie hast, dann ruhe dich aus und es geht später weiter. Aber tue es!

Wichtig dabei ist auch, bei sich zu bleiben und sich nicht mit anderen zu vergleichen. Jeder hat sein eigenes Tempo. Um so länger kannst du durchhalten 🙂

Hier noch einige Tipps, damit du dran bleibst.

• Lass dich nicht ablenken. Das Telefon ist im Atelier oder an deinem Malplatz tabu. Das ist deine Auszeit!

• Du musst nicht jeden Tag Höchstleitungen vollbringen. Nicht alle Tage sind gleich und deine Verfassung ist es auch nicht. Auch kleine kreative Einheiten sind willkommen, ein 5 Minuten-Bild, eine Ein-Linien-Zeichnung oder eine kleine Kompositionsskizze genügen schon.

• Sei nachsichtig mit dir, wenn einmal gar nichts klappt. Auch das ist normal. Wenn du es als gegeben hinnimmst, das auch mal etwas mißlingen kann, ist die Hürde, das nächste Mal wieder anzufangen, nicht so groß.

• Wenn gar nichts geht, nimm einfach nur war. Schaue dir Details in deinem Umfeld an, die Farben des Himmels, die Form einer besonders schönen Blume. Diese wunderbaren Einzelheiten können dich inspirieren und du hast Lust auf Farben und diese in deine Malerei zu bringen.

• Beschäftige dich mit inspirierenden Kunstbüchern deiner Lieblingskünstler. Gehe in Ausstellungen oder blättere in Ausstellungskatalogen. Da bekommst du Ideen, die du natürlich nicht eins zu eins umsetzen solltest, aber die einen Einstieg in deine eigene Idee sein können.

• Du kannst auch feste Zeiten mit dir selbst vereinbaren, um in den kreativen Prozess zu kommen. Dein persönlicher Mal-Termin mit dir selbst kann eine positive Verpflichtung sein!

• Nimm dir Zeit für Nebenarbeiten. Grundieren, alte Arbeiten teilweise mit Farbschwüngen übermalen, neue Materialien ausprobieren... All diese Tätigkeiten erheben nicht den Anspruch auf ein fertiges Bild und auch dabei kannst du entspannt kreativ sein.

• Sortiere deine Malutensilien. Wenn alles so schön ausgebreitet vor dir liegt, würde es mich schon wundern, wenn es dich nicht animiert, loszulegen.

• Wenn dir etwas besonders gut gelingt, klopfe dir selbst auf die Schultern! Das motiviert fürs nächste Mal!

 

Was sind deine Ziele? Oder hast du im Augenblick eine Blockade?

Wo bleibst du dran? Ich freue mich von dir zu hören!

 

Viel Freude bei allen Experimenten. Lass Farbe fließen!

Angelika

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