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Grenzenlos kreativ – innere Grenzen überwinden

Kreativität hat keinen Anfang und kein Ende. Alles ist miteinander verwoben und vernetzt. Wenn du, wie ich, in verschiedenen künstlerischen Genres zu Hause bist, dann empfindest du vielleicht ebenso die grenzenlosen Möglichkeiten des Gestaltens.

Immer wieder bin ich allerdings erstaunt, wie stark die Grenzen sind, die sich Menschen selbst setzen. Auch in der Kunst. Sei es durch innere Glaubenssätze wie: „Das kann ich nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug“ bis hin zu „Ich traue mich nicht“. Auch ein: „Wie kommt mein Bild beim Betrachter an“ kann Grenzen setzen.

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Die Kunst der Veränderung oder die Veränderung deiner Kunst

Es gibt Menschen, die mögen keine Veränderungen. Durch stagnierende Coronazahlen und im nicht zu Ende gehenden Lockdown sehnt sich jedoch alle Welt nach der Veränderung des derzeitigen Zustands.

Ich mag normalerweise sehr gerne Veränderungen. Meistens jedenfalls. Schon als Jugendliche habe ich wöchentlich mein Zimmer umgeräumt, damit ich ständig neue Perspektiven bekam. Möglicherweise male ich deswegen so gerne in Schichten im Bild, da ich dadurch auch immer wieder Veränderungen erlebe und neue künstlerische Perspektiven erhalte.

Aber ich mag natürlich nur den positiven Wandel. Mit den Veränderungen, die zum Beispiel das älter werden mit sich bringen, tue ich mich manchmal auch schwer. Dann braucht es etwas Zeit, bis ich es annehmen kann. Die Gefahr aber ist nicht nur dabei groß, dies als gegeben hinzunehmen und sich hängen zu lassen.

Ganz anders als eine an Parkinson erkrankte, über 70-jährige Belgierin, von der gestern in der Sendung „Weltspiegel“ berichtet wurde. Diese Dame hat mich schwer beeindruckt. Durch regelmäßiges Boxtraining (!!!) ist es ihr gelungen, die Beeinträchtigungen und Veränderungen, die diese Krankheit mit sich bringen, nicht nur aufzuhalten, nein, sogar zu verbessern. Hut ab vor so viel Ausdauer und Entschlossenheit. Sie erklärte außerdem, dass ihre Hände stark zittern würden, wenn sie schreibt. Beim Zeichnen oder Gestalten jedoch wäre ihre Hand ganz ruhig. Was für eine wunderbare und hoffungsvolle Geschichte. Und ein weiterer Beweis dafür, wie sich Gestalten und kreativ sein nicht nur auf den Geist, sondern auch auf den Körper auswirkt. Und in diesem Falle sogar Veränderungen zum Negativen hin aufhalten kann.

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Neu im Shop: Malen im Flow – Entspannt kreativ mit allen Sinnen

In den Fluss kommen - Malen ohne Bewertung

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, einen guten, stressfreien Ausgleich zu haben. Malen kann definitiv dazu gehören. Vor allem wenn es gelingt, währenddessen ganz bei sich zu sein. Häufig erlebe ich allerdings, dass Teilnehmer/Innen sich auch Stress und Druck machen, wenn sie schöpferisch arbeiten. Weil nicht die gewünschten, vorher festgelegten Ergebnisse entstehen, wird der Druck noch größer. Oder wenn sich nicht "zack, zack" die Lockerheit einstellt, die man gerne hätte. Oder die Leichtigkeit. Oder weil das Bild deinem Partner/deiner Partnerin nicht gefallen könnte.

Ihr wisst ja bereits, dass ich immer wieder anrege, einfach nur wegen des Malens zu malen. Ohne Ergebnisdruck. Das siehst du den gemalten Bildern später an und du kommst dem Wunsch des freien und lockeren Ausdrucks im Bild näher.

Als Kunstpädagogin ist es mein Ziel, gestalterisch neue Prozesse anzustoßen und Impulse zur Weiterentwicklung zu geben. Dabei ist es mir wichtig, dass Individuelle deines Ausdrucks zu fördern. Das klappt aber nur dann, wenn sich auch im Denken etwas tut und du nicht festgefahren bist und offen für Neues.

© Hanna Jungbluth

Mir ist seit Längerem klar, dass die Art und Weise, wie wir malen, mit welchen Farben wir malen und auch die verwendeten Materialien einen großen Einfluss auf unser Befinden und unser Gefühl im Prozess haben. Auch der Farbklang im Bild macht etwas mit uns, beim Malen und auch später, wenn wir das Bild betrachten. Deswegen ist es gut, auch mal nachzuspüren, was du im Augenblick benötigst und dem dann nachzugehen.

Um dir viele neue Impulse zu geben, wie du in den malerischen "Flow" kommst, habe ich einen neuen Video-Kurs konzipiert.

In diesem Kurs zählt weniger das Ergebnis, das fertige Bild, als der Prozess des Gestaltens und der Weg in die Kreativität. Schiebe alles beiseite: den Druck, den Stress, den inneren Kritiker, das ergebnisorientierte Denken und die Ängste.

Nimm dir Zeit, die du nur mit dir und deinen Farben verbringst. Es geht besonders darum, wahrzunehmen, zu spüren, zu beobachten. Eben in den Flow zu kommen.

Nach ein paar Tipps zur Vorbereitung, einer Traumreise und Lockerungsübungen führe ich dich durch die Module "Zur Ruhe kommen", "Bewegung und Dynamik", "Herausfordern und Kontrolle abgeben" und "Zentrieren". Du bekommst also eine ganze Menge Atelier-erprobte Aufgaben und Übungen.

Dieser Kurs ist für alle, die sich wertfrei in kreative Prozesse begeben möchten und entspannt, aber auch auch befreit malen und zeichnen möchten. Ich denke, das können wir im Augenblick alle gut gebrauchen.

Wie wärs?

Viel Freude bei allen Experimenten,
lass Farbe fließen

Angelika

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Motivationstief oder nicht aufzuhalten?

Sich selbst motivieren – So überwindest du dein Motivationstief

Vor Kurzen wurde ich von Traumbeere, einem Online Shop für Stoffe, gefragt, ob ich ein Experten-Statement verfassen wolle. Das Thema war "Sich selbst motivieren - Wege aus dem Motivationstief". Und ob ich wollte! Da ich seit Jahren als freiberufliche Künstlerin und Dozentin mich und auch meine Kursteilnehmer motivieren kann und ich zudem begeisterte Hobbyschneiderin bin, habe ich sehr gerne für Traumbeere ein paar Zeilen verfasst.

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Neu: Video Kurs Farbe, Farbe, Farbe

Ganz neu im Shop: Der Video Kurs Farbe, Farbe, Farbe

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Farbe ist DAS Ausdrucksmittel, welches die Betrachtenden als Erstes in den Bann zieht. Die Farbigkeit eines Bildes vermittelt wie kein anders Stilmittel Stimmungen und Gefühle und transportiert das „Eigene“, den eigenen Ausdruck. Im Idealfall ist durch Farbklang und Art des Auftrags zu erkennen, vom wem das Bild stammt.
In diesem Kurs lernst du alles, was du im Umgang mit Farbe wissen musst, um ausdrucksstarke Bilder zu malen.

Für wen ist dieser Kurs?
Dieser Kurs ist für alle konzipiert, die einmal tief eintauchen wollen in die Welt der Farben und dabei herausfinden möchten, wie sie damit die Aussage in ihrem Bild stärken können. Auf welche Art und Weise kann die Farbe auf den Malgrund gebracht werden? Wie bleiben die Farben rein und leuchtend?
Wie schaffen wir spezielle Stimmungen? Wie kann die Spannung durch Farbkontraste gesteigert werden?
Diese und weitere Fragen werden beantwortet, damit du eine breite Bandbreite an Möglichkeiten erhältst, alles auszudrücken, was du möchtest.
Im Kurs wird überwiegend mit Acryl-Farbe gemalt und ist deswegen eher für Acryl-Maler/innen gedacht. Ein ganzer Teil des Kurses ist jedoch universell und unabhängig vom verwendeten Material nutzbar.

Du erhältst Zugang zu über 3 Stunden Video Material, aufgeteilt in verschiedene Themenkomplexe und mit vielen Beispielen und Anregungen.

Also genau richtig, um die dunkle Jahreszeit etwas farbiger zu gestalten!

 

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Perspektivwechsel: Der herabschauende Hund und das kleine Format

Stell deine Sicht mal auf den Kopf

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Als im Frühjahr das Leben heruntergefahren wurde, war ich gar nicht so unglücklich darüber. Die Situation bot mir die Gelegenheit, Dinge einmal anders zu machen und die Prioritäten neu zu ordnen. Mitte Mai starteten die Kurse und Workshops wieder und für mich war es schwierig, diese neuen Erkenntnisse in den normalen Alltag zu intergieren. Das ist mir mal mehr, mal weniger gut gelungen.

Vor kurzem jedoch fuhr ich morgens zu den diesjährigen offenen Ateliers in Köln, um mein eigenes Atelier zu öffnen und hatte dabei plötzlich ein totales Glücksgefühl. Alles, was ich tue, ist miteinander vernetzt und verwoben, aber auf eine gute Art, dachte ich. Ich war sehr bei mir selbst und im kreativen Flow.

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Bleibst du dran??

Kontuinität

Ich bin ein Bewegungsmensch. Als Jugendliche mochte ich Leichtathletik sehr und war besonders gut in den Disziplinen Laufen und Weitsprung. Aber das ist sehr lange her! Dennoch hat es immer noch mit meinem heutigen "Ich" zu tun. Durch Corona habe ich wieder zur täglichen Bewegung gefunden, einfach weil ich einen anderen Tagesrhythmus habe und mir die Zeit freier einteilen kann.

Was das nun mit dir und mit deiner Kunst zu tun hat? Das möchte ich dir erklären:

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Wie erreichst du Leichtigkeit im Bild?

Malen locker und leicht

Vor einigen Jahren habe ich mit sehr viel Material auf meinen Bildern gearbeitet. Strukturmassen und Pasten, Bitumen, Marmormehlschüttungen und dicke rostige Flächen. Gerne Materialien mit „Eigenleben“. Dicke Materialschichten allerdings wirken häufig schwer. Aber das ist es nicht alleine. Es hängt auch von der Bemalung ab, wie die Gestaltung in deinem Bild wirkt. Im Laufe der Jahre haben sich meine Arbeiten verändert, sie sind von der Anmutung her immer leichter geworden. Zunächst unbewusst, dann bewusst eingesetzt. Ich arbeite immer noch gerne in verschiedenen Techniken und mit den unterschiedlichsten Materialien. Häufig genügen mir allerdings heute Pinsel, Farbe und ein paar Stifte.

Was ist wichtig, damit Bilder Leichtigkeit und Lockerheit ausstrahlen?

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Mal was Schönes

Mein Geschenk für dich: Malanleitung Tulpen

Ohne euch bin ich ganz auf mich allein gestellt. Doch ich weiß mich zu beschäftigen. Ich hatte euch ja berichtet, dass ich die Zeit nutze, um an neuen Projekten arbeiten. Etwas darf ich schon verraten, ich arbeite unter anderem an einem neuen Buchprojekt. Um keine langen Wege zu fahren, habe ich ein ambulantes Atelier zu Hause untergebracht, man weiß ja nie, was noch kommt.

Habt ihr schon Zeit gefunden, etwas kreativ zu sein? Falls nicht, kommt heute Inspiration von mir für euch: Eine Malanleitung für eine fröhliche, florale 3er-Serie auf Papier. Das Leben ist im Augenblick schon ernst genug.

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Von Regelbrüchen, dem goldenen Schnitt und roten Ampeln

Ok, ich gebe zu, es gibt Regeln, an die ich mich halten sollte. Wie diese Woche, als ich das absolute Halteverbot übersah und mich diese Unachtsamkeit 30 € kostete.

Aber es gibt Regeln, die lohnt es sich zu brechen. Wenn jemand sagt "das musst du so machen", sträubt sich etwas in mir. Nicht umsonst ist Pipi Langstrumpf mein großes Vorbild. Und richtig allergisch reagiere ich darauf, wenn andere Leute mir sagen wollen, welche unnütze Regeln ich befolgen soll. Ich bin ja gerade deswegen freischaffende Künstlerin und Unternehmerin geworden, damit mir nicht jeder reinredet, wie ich was zu machen habe. Immer wieder lese ich in letzter Zeit z.B. über Routinen, insbesondere Morgenroutinen, die sehr im Trend liegen. Für mich ist das nix. Zu viel Routine verschafft mir Beklemmungen und engt mich ein. Mein Tag kann mal so sein und mal anders. Das bedeutet Freiheit für mich. Trotzdem bin ich produktiv und habe eine Struktur. Aber wie die aussieht, entscheide ich, immer wieder aufs Neue. Und jeder Mensch ist anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse.

Manchmal wundere ich mich dennoch darüber, dass Menschen sich bereitwillig Regeln unterwerfen, obwohl es gar nicht notwendig wäre. Auch beim Malen. Gehörst du dazu? Bei mir ist das so. Es steckt in mir drin, „schöne“ Bilder malen zu wollen. Die gefallen, aber keinem weh tun.

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